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top of styria 2016 präsentiert TOP-100-Unternehmen mit
28,7 Milliarden Euro Umsatz und 138.106 Arbeitsplätzen – Ehrung
der herausragenden Wirtschaftspersönlichkeiten der Steiermark

Die 300-köpfige Expertenjury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Wirtschaftsjournalismus hat die TOPS of styria 2016 gewählt: Im Bereich Produktion ging der erste Platz an Günther Apfalter von Magna International Europe & Magna Steyr, in der Kategorie Handel siegte Frankowitsch-Geschäftsführer Stefan Heissenberger. Die stärkste Innovationskraft attestierte die Jury Florian Hampel von HAGE Sondermaschinenbau. Für sein Lebenswerk ehrte sie Jochen Pildner-Steinburg (GAW Group), der bis Juli 2016 Präsident der IV-Steiermark war.

Mit top of styria wurde Montag Abend der wohl renommierteste Wirtschaftspreis der Steiermark vergeben, überreicht von Landesrat Christian Buchmann und WKO Steiermark Präsi-dent Josef Herk. Eine 300-köpfige Fachjury hatte die Gewinner ermittelt. Für ihre herausragenden Leistungen im Bereich der steirischen Wirtschaft erhielten die TOPS of styria ein Stück vom höchsten steirischen Gebirge, einen in Stahl gefassten Felsbrocken vom Dach-stein. Zehn dieser Miniaturfelsen wurden an führende Unternehmer und eine Unternehmerin übergeben, je drei in den Kategorien Produktion, Handel und Innovation sowie einer für das unternehmerische Lebenswerk.

Lebenswerk: Jochen Pildner-Steinburg zwischen GAW und Industriellenvereinigung
Für sein Lebenswerk geehrt wurde Jochen Pildner-Steinburg, der bereits in jungen Jahren die Geschäfte der GAW Group (zunächst Grazer Armaturenwerke) übernommen hat, die er noch heute führt. Zudem stand Pildner-Steinburg bis Juli 2016 zwölf Jahre an der Spitze der Industriellenvereinigung Steiermark.

Produktion: Automotive Production, Biodiesel aus Abfall und besondere Holzböden
In der Kategorie Produktion ging der erste Preis an Günther Apfalter, den Präsidenten von Magna International Europe & Magna Steyr. Magna Steyr ist der weltweit führende markenunabhängige Engineering- und Fertigungspartner für Automobilhersteller. Den zweiten Platz erhielt Michael Münzer von der Münzer Bioindustrie GmbH mit Sitz in Sinabelkirchen. Das von Münzers Vater gegründete Unternehmen verarbeitet flüssige Abfälle zu Biodiesel, bietet aber auch ergänzende Dienstleistungen an. Von der Jury auf den dritten Platz gewählt wurde Ewald Fuchs, Geschäftsführer der STIA Holzindustrie GmbH, die unter dem Markennamen „Admonter“ vor allem qualitativ und ökologisch hochwertige Holzböden und Naturholzplatten anbietet.

Handel, Dienstleistung, Tourismus: Kultbrötchen, Frischekosmetik und Pharmazeutika
Gewonnen hat Stefan Heissenberger. Er ist als Geschäftsführer für die Grazer Kultbrötchen von „Frankowitsch“ verantwortlich, hat das Sortiment nach der Übernahme des elterlichen Betriebes um die Patisserie erweitert. Derzeit etabliert er den Online-Verkauf. Auf dem zweiten Platz dieser Kategorie findet sich Andreas Wilfinger, Gründer der Hartberger Ringana Frischekosmetik, die ohne Konservierungsmittel, Stabilisatoren und Rohstoffe auf Mineralölbasis auskommt und so Naturprodukte mit hoher Qualität erzeugt. Drittgereiht wurde Ruth Fischer, Geschäftsführerin der 1968 in Graz gegründeten Apomedica. Das Unternehmen stellt pharmazeutische Produkte sowie Nahrungsergänzungsmittel her und punktet mit den Marken „Dr. Böhm“, „Apozema“, „Lasepton“ und „Luuf“.

Innovation: Maschinen-Unikate, Sortieranlagen und die Bike Citizens App
Top im Bereich Innovation ist Florian Hampel, kaufmännischer Geschäftsführer des 1982 gegründeten Familienunternehmens HAGE Sondermaschinenbau im obersteirischen Obdach. Unter Einsatz modernster Technologien erstellt HAGE Maschinen-Unikate nach Maß. Den zweiten Platz in der Kategorie Innovation erlangte Matthias Jeindl von der erst fünf Jahre alten Insort GmbH. Insort entwickelt, plant und konstruiert in Berndorf bei Feldbach Sortieranlagen – vor allem für Kartoffeln und andere Lebensmittel.
Den dritten Preis für Innovation erhielt Daniel Kofler: Er ist Mitgründer der Grazer Bike Citizens, die eine App entwickelt haben, die mittlerweile Radfahrer durch 340 Städte in Europa, den USA und Australien lotst.

Erstmals vergeben: der „Managen statt verwalten-Award“
Heuer zum ersten Mal verliehen wurde im Rahmen der top of styria-Präsentation der „Managen statt verwalten-Award“ der WKO Steiermark. Geehrt wurden Persönlichkeiten und Teams aus dem öffentlichen Dienst, die dazu beigetragen haben, eine moderne, schlanke Verwaltung zu etablieren.
Die vier Awards gingen an die Grazer Bau- und Anlagenbehörde (Leiterin Verena Ennemoser) für das Online-Aktentracking; an das Grazer Stadtvermessungsamt mit Bernhard Rieder, Leiter der Geoinformation, für das Geoportal Graz; an das Anlagenreferat der BH Murau (Hagen Peter Lindner) für die Vereinfachung des Anlagengenehmigungsverfahrens, sowie an das AMS Steiermark (Klaus Eichberger) für die Implementierung des AusländerInnenfachzentrums AFZ in Graz.

Ein einmaliger Sonderpreis wurde für die Umsetzung der Gemeindestrukturreform vergeben – auf Mikroebene erging er an die Stadtgemeinde Trofaiach (Bürgermeister Mario Abl) für die freiwillige Gemeindeneugründung und auf Makroebene an die Abteilungen 7 und 17 des Landes Steiermark (Wolfgang Wlattnig und Harald Grießer) für die konzeptionelle und juristische Umsetzung der Reform.

TOP 100: 28,7 Milliarden Umsatz, 138.106 Arbeitsplätze
Zum 21. Mal erscheint das Jahresmagazin top of styria, dessen Herzstück das Ranking der hundert umsatzstärksten Unternehmen der Steiermark ausmacht. Zusammen erwirtschafteten die Top-100 (Geschäftsjahr 2015) rund 28,7 Milliarden Euro Umsatz und beschäftigten 138.106 Menschen.
Unter die ersten zehn – wie im Vorjahr angeführt von Andritz – sind zwei Unternehmen aufgerückt: ams und BÖHLER Edelstahl. Ihr jeweiliges Ranking unter den ersten zehn verbessern konnten AVL, KAGes, Siemens Österreich, AT&S sowie Sappi Austria. Dieses Vorrücken zahlreicher Unternehmen unter den Top Ten resultiert aus dem Wegfall der beiden Flaggschiffe Magna Steyr und Magna Powertrain, die wegen ausschließlich globaler Bilanzierung nicht mehr bei top of styria gelistet werden können.

An der Börse zeigten die steirischen Unternehmen mit einem um Marktwerte gewichteten Durchschnitt der um Dividenden bereinigten Aktienrendite von 1,63 Prozent eine positive Entwicklung, so die Berechnungen Oliver Schinnerls vom Institut für Unternehmensrechnung und Steuerlehre der Universität Graz für top of styria.



Für Rückfragen:
Martin Novak, Chefredakteur top of styria
www.topofstyria.at, office@conclusio.at
+43 316 837 065 oder +43 664 4048 123