top of styria 2022

18 top of styria 2022 Familie & Unternehmen nicht unbedingt gegensätzlich Um sich als Familienunternehmen zukunftssicher aufzustellen, eine derartige Expansion erfolgreich zu meistern und dabei vor allem nachhaltig und gesund zu wachsen, ist es essenziell, wichtige Entscheidungen gemeinsam zu treffen, Risiken korrekt einzuschätzen und Chancen zu erkennen. In einem Familienunternehmen nicht immer einfach. Privates und Geschäftliches lassen sich in einem familiär geführten Betrieb noch schwieriger voneinander trennen. Die emotionale Bindung ist um einiges höher. Und die Interessen und Meinungen einzelner Familienmitglieder können durchaus einmal auseinandergehen. Daher ist es umso wichtiger, rechtzeitig entsprechende Governance-Strukturen zu schaffen, die die Kommunikation, die Entscheidungsfindung und die Führung innerhalb der Organisation klar regeln. Dazu gehört es einerseits, Familieninteressen vor Eigeninteressen zu stellen. Und gleichzeitig Unternehmensinteressen bei Bedarf Vorrang gegenüber den Familieninteressen zu gewähren. Bei sehen!wutscher treffen wir alle wichtigen Entscheidungen gemeinsam – natürlich als Familie, aber vorrangig in unserer Funktion als Management Board – stets die langfristige, positive Entwicklung des Unternehmens im Blick. Damit das funktioniert, tritt das Familiäre im Büro in den Hintergrund. Hier sind wir nicht primär Bruder, Schwester oder Vater, sondern Geschäftspartner. Gleichzeitig haben wir aber auch vereinbart, dass wir zum Beispiel auf gemeinsamen Familienfeiern, im Familienurlaub etc. möglichst nicht über die Arbeit sprechen. Diese Trennung ermöglicht es uns, imUnternehmen den Blick aufs Wesentliche nicht zu verlieren und im Privaten weiterhin als Familie Leichtigkeit, Gelassenheit und Erholung zu genießen. Langfristige Beständigkeit gegenüber Quartalsergebnissen Familiäre Konstellationen innerhalb eines Unternehmens bringen, wenn man gute Strukturen geschaffen hat, ganz klare Vorteile und Chancen mit sich. Man denkt grundsätzlich viel nachhaltiger, ist auf einen langfristigen Erfolg ausgerichtet und konzentriert sich nicht nur auf Quartalsergebnisse. Investitionen und Unternehmenspläne entscheiden wir bei sehen!wutscher ganz klar generationenübergreifend. Die höhere emotionale Bindung sorgt außerdem dafür, dass man den Erfolg des Unternehmens nicht nur auf rationaler Ebene unterstützt, sondern auch auf emotionaler Ebene. Das spüren wir auch bei sehen!wutscher. Die Leidenschaft, die man dem Unternehmen entgegenbringt, ist durch diese emotionale Ebene sicherlich um ein Vielfaches höher. Gleichzeitig kann es aufgrund dieser erhöhten emotionalen Verbundenheit auch wertvoll sein, bei wichtigen Entscheidungen unabhängige Perspektiven, Expertenmeinungen und auch Know-how von außen einfließen zu lassen. So schafft man Raum für einen zukunftsorientierten Wandel. Bestes Beispiel ist die Digitalisierung. Nicht zuletzt durch die Covid-19-Krise hat sich auch der Digitalisierungsdruck weiter verstärkt. Darum haben wir bei sehen!wutscher schon seit Jahren unsere Strategie dahingehend angepasst und fokussieren uns auf einen Omni-Channel-Ansatz. Das Online- und Offline-Geschäft werden dabei nicht getrennt voneinander betrachtet, sondern ergänzen sich gegenseitig. Wir investieren stark in unseren Online-Auftritt, digitalisieren Prozesse so gut wie möglich und spielen dadurch auch unsere Mitarbeiter für die wesentlichen Aufgaben frei, also für die Zeit am Kunden. Unserer Arbeit einen Sinn geben Oftmals unterschätzt und dennoch ganz zentral für den langfristigen Erfolg eines Familienunternehmens: die gemeinsame Werteausrichtung der Familienmitglieder und Mitarbeitenden. Wenn die Werte übereinstimmen und alle gemeinsam mit Leidenschaft eine Mission mit Sinn verfolgen, wird vieles einfacher gelingen. Bei sehen!wutscher verfolgen wir konsequent die Mission, die Lebensqualität unserer Kunden durch bestes Sehen und bestes Aussehen zu verbessern. Und wenn man eine klare und gute Mission verfolgt, wird man auch in herausfordernden Zeiten Erfolg haben. Und so hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass unsere Mission Menschen – sowohl Kunden als auch Mitarbeiter – gerade in schwierigen Zeiten stark anspricht. „Man denkt grundsätzlich viel nachhaltiger, ist auf einen langfristigen Erfolg ausgerichtet und konzentriert sich nicht nur auf Quartalsergebnisse.“ STANDORT „Wir investieren stark in unseren Online-Auftritt, digitalisieren Prozesse so gut wie möglich und spielen dadurch auch unsere Mitarbeiter für die wesentlichen Aufgaben frei, also für die Zeit am Kunden.“ Foto: Miriam Primig

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