top of styria 2022

4 top of styria 2022 Dass die Zeiten einfach wären, wird niemand behaupten (auch wenn daswenigerandenaktuellenKrisen liegen mag als an unserer Wahrnehmung dieser Krisen). Dennoch ist das aktuelle Umsatzranking mehr als beeindruckend: Gut 44,97 Milliarden Euro setzten die TOP 100-Unternehmen um – um mehr als 5 Milliarden mehr als im Ranking des Vorjahrs. Die Beschäftigtenzahl der TOP 100-Unternehmen stieg gleichzeitig um beeindruckende 3.352 Menschen. Diese Steigerung gelang nicht nur im Vergleich zum Jahr zuvor, sondern auch verglichen mit den Vor-Pandemiezeiten. Die Qualität des TOP 100-Rankings verdanken wir nicht nur der akkuraten Arbeit, die Mitarbeiter der Universität Graz auch in diesem Jahr dafür leisteten. Sie haben geprüft, hinterfragt und nachrecherchiert – mit ihrer gesamten fachlichen Expertise. Prüfen, hinterfragen und nachrecherchieren konnten sie aber natürlich nur, weil die Unternehmen diese Daten genannt haben. Herzlichen Dank dafür. Wenn einzelne Unternehmen am Ranking nicht teilnehmen wollen oder können, respektieren wir das selbstverständlich. Die Ranking-Ergebnisse (ab Seite 35) sprechen jedenfalls für den Mut und die Kraft der steirischen Unternehmen. Sie sprechen aber auch für den Standort Steiermark, dem in dieser Ausgabe Fachleute und Unternehmensvertreter*innen Beiträge gewidmet haben. „Standort“ ist ein weites Feld: Die Rahmenbedingungen für gutes Wirtschaften stimmen nur dann, wenn viele Faktoren stimmen, die in Summe die Lebensqualität bestimmen – für Mitarbeiter:innen und Arbeitgeber:innen. Wobei wir nicht nur die vielen positiven Seiten dieses Standortes Steiermark hervorgehoben haben, sondern unseren Autor*innen auch Raum gaben, um Schwächen und Verbesserungsmöglichkeiten darzustellen. Denn eines ist für einen Standort immer schlecht, mag er auch noch so gut sein: Stagnation. Dem Standort Steiermark ist auch das Cover von top of styria gewidmet. Weil „Standort“ ein komplexes Thema ist, dürfte das abstrakte Gemälde der Künstlerin Joanna Gleich der Vielfalt dieses Themas sehr gut gerecht werden. Auch, dass Gleich auf Titel für ihre Bilder aus Überzeugung verzichtet, passt dazu. Was ein guter Standort jedenfalls brauchen kann, sind standfeste Unternehmen. Fast ein Dutzend werden in top of styria 2022 portraitiert (ab Seite 56). Sie stehen stellvertretend für viele andere. Das Spektrum reicht vom traditionellen Handwerk bis zu völlig Neuem und durchzieht alle Branchen. Einen gemeinsamen Nenner gibt es dennoch: Enormer Mut und hohe Kreativität der Unternehmer:innen. Aber natürlich kann nicht alles rosig sein, in Zeiten wie diesen. Nur: Erfolgreiche Unternehmen leiden nicht nur, sondern handeln. Das zeigt eindrucksvoll unser TOP 100-Survey (Seite 30 ff.): Offensives Risikomanagement oder die Erschließung neuer Energiequellen gehören demnach für die überwältigende Mehrheit zu den unverzichtbaren Musts. Unverzichtbar sind natürlich auch die TOPs of styria, jene Unternehmenspersönlichkeiten, die von der wahrscheinlich größten und kompetentesten Jury der Steiermark, nämlich den Verantwortlichen der TOP 100-Unternehmen, wirtschaftsnahen Wissenschafter:innen und Medienleuten sowie Spitzenrepräsentant:innen aus Wirtschaftsorganisationen und Politik – insgesamt rund 300 Personen – ungestützt gewählt wurden. Die Redaktion darf den TOPs nur gratulieren, sie wählt aber nicht mit. Aber sie sagt danke: den vielen inserierenden Unternehmen und Organisationen sowie den Partnern, die das Erscheinen von top of styria auch 2022 möglich gemacht haben. Ohne diese könnte es top of styria nicht geben. So aber können wir Ihnen ein informatives und vergnügliches Leseerlebnis mit top of styria 2022 wünschen. Das gibt es nicht nur auf Papier. Sie finden das Magazin, die TOP 100-Unternehmen und die TOPs of styria unter der Adresse www.topofstyria.at auch im Netz. Dort gibt es auch die Ausgaben der letzten Jahre, zurück bis zum Jahr 2000. Von Joanna Gleich stammt das Sujet für das heurige Cover von top of styria. „Meine Malerei ist zwar kein Spiegelbild der Wirklichkeit, bleibt jedoch mit ihr in vielfacher Hinsicht verflochten“, sagt die Schülerin von Josef Mikl und Wolfgang Hollegha über ihr Werk. In Graz stellte sie 2021 in der Galerie Leonhard aus. Fotos: Galerie Leonhard, Harry Schiffer Rekord in komplexen Zeiten Martin Novak Martin Novak ist Chefredakteur von top of styria. KLARTEXT

RkJQdWJsaXNoZXIy NDYwNjU=