top of styria 2022

55 top of styria 2022 Fotos: JUFA Hotels, Schmiedbauer, Stiefkind [1] Gerhard Wendl war JUFA nicht in die Wiege gelegt. Er hat eine Lehre gemacht und ist in der politischen Jugendarbeit groß geworden. Aber statt eine Parteikarriere anzustreben – das wäre ja normal gewesen – ging er zu JUFA. JUFA war damals noch nicht JUFA. Jugendherbergen hatten seinerzeit keinen allzu guten Ruf. Billig zwar und nicht an schlechten Orten, aber nicht sehr komfortabel und erträglich nur für Junge. Sehr regional. Gerhard Wendl, der politische Mensch, hat wirtschaftlich etwas völlig Neues geschaffen: JUFA eben. Immer noch günstig. Aber für die ganze Familie. Nicht nur in der Steiermark, sondern überall in Österreich. Nicht nur in Österreich, sondern auch in mehreren deutschen Bundesländern, in der Schweiz, in Liechtenstein und in Ungarn. Wendl hat die früheren Jugendherbergen ins 21. Jahrhundert geholt. Im wahrsten Sinne des Wortes. Aus Gerhard Wendl, dem Geschäftsführer der JUFA Holding GmbH, wurde 2009 Gerhard Wendl, der Vorstandsvorsitzende der JUFA Gruppe. Das ist sein Verdienst. Das macht ihn zu einem TOP of styria. [3] Mariane Leyacker-Schatzl wollte immer ein Unternehmen gründen und hat sich darauf vorbereitet. 2012 hat sie sich entschieden, dass es Eis sein soll. Ihr Motto: Ich kann es lernen und ich will es lernen. Die Liebe brachte sie von Wien nach Graz. Nicht unbedingt der Ort, der einem zuerst einfällt, wenn es um veganes Eis geht. Und vegan sollte es unbedingt sein, schließlich ist Leyacker-Schatzl seit ihrem 20. Lebensjahr Veganerin aus Tierliebe. Die Eisperle begann 2017 in der Grazer Kaiserfeldgasse mit acht Beschäftigten. Drei weitere Standorte sind mittlerweile hinzugekommen. Bis zu 70 Menschen arbeiten für die Eisperle. Deren Eis ist nicht nur vegan, sondern laut dreier Auszeichnungen auch das beste Eis der Steiermark und 2022 sogar Österreichs. Das Geheimnis dahinter sind die Kreativität der „Eisperle“ Mariane Leyacker-Schatzl (inzwischen wurden rund 300 Eisrezepte entwickelt) und die außergewöhnliche Qualität der Grundprodukte, vielfach von regionalen Erzeugern. Der nächste Plan: Expansion in andere Bundesländer. Mit weiter bestem Eis. [2] Alexander Albler ist einer der beiden Gründer von NTS, der Netzwerk Telekom Service AG. Ohne Digitalisierung, ohne „online“ wäre NTS kaum denkbar. In der Selbstdarstellung klingt das so: „RELAX, WE CARE: Mit dieser Motivation übernehmen wir Verantwortung, gestalten und betreuen IT-Lösungen mit Sorgfalt, Qualität und zertifizierter Erfahrung. Unsere technische Leidenschaft, gepaart mit Super Services, sorgt für begeisterte Kunden und langjährige Partnerschaften. Gemeinsam mit ausgewählten High-End-Herstellern kreieren wir Lösungen für die Bereiche Network, Security, Collaboration, Cloud und Data Center.“ Seinen Anfang nahm NTS 1995. Mittlerweile sind neben Graz (Headquarter Grambach) auch Klagenfurt, Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Dornbirn, Friedrichshafen, Rosenheim, Leipzig, Augsburg, Reutlingen und Bozen NTSStandorte. „Unser ursprünglicher Plan war es, ein Internetcafé zu eröffnen. Dann waren uns die Auflagen der Gastro-Behörden zu groß und zu teuer – also haben wir halt auf Netzwerktechnik umgesattelt“, sagt St.-Gallen-Absolvent Albler im Interview. Ein Glück. 1 Gerhard WENDL 2 Alexander ALBLER 3 Mariane LEYACKER-SCHATZL TOPSof styria TOURISMUS. DIENSTLEISTUNG. HANDEL.

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