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top of styria 2018 präsentiert TOP-100-Unternehmen: Rund
30 Milliarden Euro Umsatz und mehr als 142.000 Beschäftigte –
Ehrung der herausragenden Wirtschaftspersönlichkeiten der Steiermark

Die 300-köpfige Expertenjury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Wirtschaftsjournalismus hat die TOPs of styria 2018 gewählt: Für sein Lebenswerk wurde Othmar Ederer (Grawe) ausgezeichnet. In der Produktion ging der erste Platz an Gerhard Geisswinkler (Siemens). In der Kategorie Dienstleistung, Handel, Tourismus gewann Monika Wieser-Kröpfl, Geschäftsführerin des größten österreichischen Apfelvermarkters. Mit dem Innovationspreis wurde Hermann Stockinger (Ea-selink) für ein neuartiges Ladeverfahren von Elektroautos gewürdigt. Vergeben wurde auch der „Managen statt Verwalten“-Award der WKO Steiermark.

Mit top of styria wurde Montagabend der wohl renommierteste Wirtschaftspreis der Steiermark verge-ben. Die Trophäen überreichten Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl und WKO Steiermark-Präsident Josef Herk. Eine 300-köpfige Fachjury hatte die Gewinnerinnen und Gewinner in einem ano-nymen Wahlverfahren unter notarieller Aufsicht ermittelt. Für ihre herausragenden Leistungen im Be-reich der steirischen Wirtschaft erhielten die TOPs of styria, in Stahl gefasste Felsbrocken vom Dachstein. Produziert haben die Miniaturfelsen Lehrlinge der Landesberufsschulen Graz 5 und Mureck. Geehrt wurden führende Unternehmerinnen und Unternehmer in den Kategorien „Produktion“, „Dienst-leistung, Handel, Tourismus“ und „Innovation“. Den gewichtigsten Preis gab es für das unternehmeri-sche Lebenswerk

Lebenswerk: Othmar Ederer
Für sein Lebenswerk wurde Othmar Ederer geehrt. Von 2000 bis 2017 war Ederer Vorsitzender des Vorstandes der Grazer Wechselseitigen Versicherung. In dieser Zeit entwickelte sich das Unternehmen von einer regionalen und nationalen Versicherung zum internationalen Player mit 15 Versicherungs-töchtern im zentral- und osteuropäischen Raum. Seit Juli 2017 ist Othmar Ederer Vorstandsvorsitzen-der der Grawe Vermögensverwaltung. Der Grazer Wechselseitigen gehört Othmar Ederer bereits seit 1984 an.

Produktion: Siemens, Knapp, Austria Druckguss
In der Kategorie Produktion geht der Sieg an Gerhard Geisswinkler, Chef von Siemens in der Stei-ermark und Kärnten. Mit rund 2.600 Beschäftigten und einem Geschäftsvolumen von mehr als 900 Millionen Euro gehört Siemens mit zwei Standorten in der Steiermark zu den größten Unternehmen des Landes. Der zweite Platz geht an Christian Grabner, CFO der Knapp AG mit Headquarter in Hart bei Graz und Vorsitzender der Jungen Industrie in der Steiermark. Auf den dritten Platz wählte die top of styria-Jury Nikolaus Szlavik, Geschäftsführer der ADG Austria Druckguss GmbH in Gleisdorf. Kern-kompetenz des Unternehmens, das zur chinesischen Zhongding Group gehört, ist die Herstellung von hochkomplexen Aluminium-Druckgusskomponenten für die Automobilindustrie

Handel, Dienstleistung, Tourismus: Äpfel, Fashion, Käse
Gewinnerin ist Monika Wieser-Kröpfl. Die promovierte Musikwissenschafterin führt den traditionsrei-chen Familienbetrieb Kröpfl, der als größter Apfelvermarkter Österreichs jährlich 34.000 Tonnen Äpfel aus den Betrieben vorwiegend steirischer und niederösterreichischer Landwirte auf den österreichi-schen und internationalen Markt bringt. An zweiter Stelle folgt die internationale Fashion Designerin Eva Poleschinski. Die Roben der gebürtigen Hartbergerin sind auf den Red Carpets der Oscar-Verleihung und der Golden Globes, aber auch in den wichtigsten Fashion-Magazinen wie der „Vogue“ zu sehen. Auf dem dritten Platz folgt Franz Möstl. Der Geschäftsführer der gleichnamigen Anlagen-baufirma steht auch hinter der Almenland Stollenkäse GmbH, die in einem Stollen des ehemaligen Silberbergwerks von Arzberg weltmeisterliche Käse zur Reife bringt.

Innovation: neueste E-Mobil-Ladetechnik, Spiele-Studio, Software
Top in der Kategorie Innovation ist Hermann Stockinger. Sein Start-up Easelink entwickelte eine völ-lig neuartige Ladetechnik für Elektroautos, die ohne Steckdosen und Ladekabel auskommt. Die dafür verwendete Konduktionslösung funktioniert zwar nicht berührungslos, ist dafür aber um ein Mehrfa-ches effizienter als die Induktionstechnik, wie sie bei Mobiltelefonen bereits zum Einsatz kommt. Mot-to von Easelink: „We charge the world.“ Am zweiten Platz folgt Michael Putz mit Bongfish. Das Un-ternehmen, das zu den wichtigsten europäischen Entwicklern mobiler Spiele zählt, hat sein unauffälli-ges Headquarter in der Grazer Innenstadt. Weit auffälliger ist die Kundenliste. Darauf stehen klingende Namen wie Red Bull Media House, Namco-Bandai, NCSoft, Wargaming.net und Microsoft. Den dritten Platz teilen sich der iTranslate-Gründer Alexander Marktl und Thomas Rössler, Ge-schäftsführer von TAC – the assistant company. iTranslate steht für eine Übersetzungssoftware, die 2018 den Apple Design Award gewonnen hat. Außerdem gelang dem Start-up, wovon viele andere träumen: der Verkauf an einen internationalen Konzern um eine stolze – natürlich geheim gehaltene – Summe. TAC von Thomas Rössler entwickelt Organisationssoftware speziell für die Fitness-Wirtschaft. Standorte hat das Unternehmen aus Hartberg auch in Wien, Hannover und Chicago.

Managen statt Verwalten – 4 Preisträger
Vergeben wurden auch die „Managen statt Verwalten“-Awards. Ausgezeichnet wurden dabei von der WKO Steiermark vier Behörden-Projekte, die Besonderes für die Wirtschaft leisten. Die Preisträger: „Smart und schnell zur Ökoförderung“ (Abteilung 15, Fachabteilung Energie und Wohnbau, Referat Sanierung und Ökoförderung des Landes Steiermark), „Graz works digitally“ (Stadt Graz – Präsidialab-teilung), „Verständliche Steiermark“ (Referat Kommunikation Land Steiermark/Landesamtsdirektion) sowie als Sonderpreis „Entwicklung einer innovativen Breitbandkabel-Verlegefräse“ (Referat Bauaus-führung und ländlicher Wegebau, Abteilung 7, Gemeinden, Wahlen, ländlicher Wegebau, Land Steier-mark). WKO Steiermark-Direktor Karl-Heinz Dernoscheg würdigte den Unternehmergeist auch im öf-fentlichen Dienst überall dort, wo der „öffentliche Dienst“ im besten Sinne als „Dienst an der Öffent-lichkeit“ verstanden wird.

TOP 100: 29,976 Milliarden Umsatz, 142.451 Beschäftigte
Zum 23. Mal publiziert das Jahresmagazin top of styria das Ranking der hundert umsatzstärksten Unternehmen der Steiermark. Zusammen erwirtschafteten die TOP 100 (Geschäftsjahr 2017) nahezu 30 Milliarden Euro Umsatz und beschäftigten 142.451 Menschen. Das bedeutet einen weiteren kräftigen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr. Einbezogen in das Ranking sind Unternehmen, die ihr Headquarter in der Steiermark haben oder die Zahlen für ihren steirischen Standort gesondert ausweisen. An der Spitze liegt Andritz, gefolgt von AVL List und der Energie Steiermark. AT&S rückte vom sechsten auf den vierten Rang vor. Dahinter folgen die Steiermärkische Krankenanstalten GmbH, Siemens und die Knapp AG.

An der Börse zeigten die steirischen Unternehmen mit einer Dividendenrendite von 1,98 Prozent und einem Total Shareholder Return (TSR) von 126,50 Prozent eine durchaus erfreuliche Entwicklung, wie Oliver Schinnerl von der Universität Graz für top of styria errechnete.

„Modern Times“: Innovation und Digitalisierung
Themenschwerpunkt des Magazins top of styria 2018 ist die Bedeutung von Innovation und Digitali-sierung für Wirtschaft und Arbeit. Beiträge dazu kommen unter anderem von Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl, dem Wirtschaftspublizisten und Buchautor Wolf Lotter, Magna-HR-Director Hansjörg Tutner, AMS-Geschäftsführer Karl-Heinz Snobe, TU Graz-Professorin Viktoria Pammer-Schindler und der Philosophin Janina Loh. Das Titelblatt gestaltete Klaus Baumgartner. Der Grazer Grafiker und Maler holt sich seine Inspiration direkt aus der Renaissance und hat dennoch oder gera-de deswegen eine ganz eigene und durchaus auch kontroverse Bildsprache.



Bilder vom Event sofort nach Verfügbarkeit auf:

https://www.dropbox.com/sh/69wcel1fydmftn4/AAA-DIicGlQzX7rfoqfrRNo5a?dl=0

Die Nutzung für redaktionelle Zwecke ist honorarfrei. Fotos: Pia Adlassnig



Für Rückfragen:
Martin Novak, Chefredakteur top of styria
www.topofstyria.at, office@conclusio.at
+43 316 837 065 oder +43 664 4048 123