top of styria 2021

top of styria 2021 31 Chart: Conclusio M anches ändert sich nicht – und das ist auch gut so: So sehr wir uns alle wünschen, dass sich dieser unsägliche Virus end- lich verflüchtigen möge, ruft er doch etwas hervor, das immer schon da war und auch in und durch extremis hindurch bleibt: Die Standfestigkeit und Wi- derstandskraft der Unterneh- mer*innen und ihrer Mitar- beiter*innen in den steirischen Wirtschaftsbetrieben: Sie ist auch im 2. Pandemiejahr unge - brochen und trägt das Land trotz Planungsunsicherheit und Lie- ferengpässen, trotz Fachkräfte- mangel und Infrastrukturtroub- les wacker durch und ist einfach nur eines: nämlich TOPs of styria. Top-100-Survey: Die CEOs über Corona Jasmin NOVAK KLAR TEXT Abb. 2: In welchem Ausmaß haben sich die Arbeits- bzw. Produktionsprozesse in Ihrem Unternehmen coronabedingt geändert? 0 % 10 % 20 % 30 % 40 % 50 % 60 % 70 % 80 % 90 % 2020 2021 2020 2021 2020 2021 2020 2021 2020 2021 2020 2021 2020 2021 2020 2021 2020 2021 2020 2021 Mittelwert 2020 Mittelwert 2021 Praktisch unverändert (n=20) Praktisch kein Stein auf dem anderen geblieben Eigentlich verdient die gesamte Wirtschaft der Steiermark eine TOPs of styria-Trophäe: wegen ihrer Robustheit, ihrer Leistungskraft, ihrer Krisen- und Standfestigkeit, ihrer Entwicklungskraft. Das machen auch die Antworten der TOP-100-CEOs beim traditio- nellen TOP-100-Survey deutlich. Eine Lanze für das Impfen Das Top-100-Survey wurde im Oktober durchgeführt – die Tem- peraturen waren mild und die Inzidenzen überschaubar – aber die Perspektive der Top-100-CEOs reichte in der aus heutiger Sicht (fast schon) „guten alten Zeit“ schon weit über die gemütliche Gegenwart hinaus: 75 Prozent der Respondent*innen waren bereits Anfang Oktober für eine selektive Impfpflicht und weite - re 12 Prozent sprachen sich be - reits damals für eine allgemeine Impfpflicht aus („Die Impfpflicht ist längst überfällig! Maßnah- men/Einschränkungen für Impf­ unwillige“) – Weitblick made in Styria, sozusagen. So wundert es auch nicht, dass bei den frei- en Antworten durchaus deutli- che Kritik daran geäußert wur- de, dass das betriebliche Impfen seitens der Behörden viel zu spät erlaubt worden sei und damit für impfwillige Mitarbeiter*innen uninteressant gewesen wäre, wie etwa Josef Grasser, CEO von Lieb Bau Weiz, stellvertretend für vie- le CEOs monierte. Die mangeln- de Verfügbarkeit von Impfstoffen für betriebliches Impfen stieß ei- nigen CEOs ebenso bitter auf wie die Belastung der Bevölkerung insgesamt durch die Unvernunft von Einzelnen. Der Mittelwert der coronabe- dingten Änderungen im eigenen Unternehmen ist von 2020 auf 2021 um 5 Prozentpunkte gesun - ken – der Anpassungsbedarf hat also doch merklich abgenommen (Abb. 2). Auch bei der Einschät - Abb. 1: Wie stehen Sie zur Impfpflicht? Pro selektive Impfpflicht Pro allgemeine Impfpflicht Contra Impfpflicht 75 % 12,5 % 12,5 %

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