top of styria 2021

top of styria 2021 33 Charts: Conclusio Mehr als 50 Jahre Erfahrung machen Jerich International auch in Zeiten unerwarteter Entwicklungen stark für jede Herausforderung: Mit weltweit 32 Standorten, davon 11 Nie- derlassungen in den USA und 21 in Europa, 600 LKW und 890 Mitarbeitern steht der oststeirische Logistik-Gigant auf einem starken Fundament, das auch die Coronakrise nicht erschüttern konnte und kann. Jegliches Know-how im eigenen Unternehmen halten Ob im Headquarter in Gleis- dorf oder jenem in New York, im Auftrag heimischer Produ­ zenten oder als Kooperations­ partner von Amazon: Die Jerich-Gruppe garantiert Just- in-Time-Lieferung ebenso wie ein Supply Chain Management, das Ökonomie wie Ökologie optimiert, und sorgt für ent- sprechende Lagerkapazitäten. „Wir als Logistiker sind das Geschäftslokal für den E-Com- merce“, erklärt CEO Herbert Jerich. Die wichtigste Erfolgs- strategie zur Bewältigung die- ser Herausforderung besteht darin, jegliches Know-how im eigenen Unternehmen zu hal- ten, vom Transport über den Terminal-Betrieb bis zur IT. Da- mit kann frühzeitig auf Verän- derungen reagiert werden und die Kosten werden über die gesamte Lieferkette kalkuliert. Mit einem Hochleistungsstütz- punkt an der Neuen Seiden- straße in Voerde bei Dortmund ist Jerich ebenso für die Zu- kunft gerüstet wie mit Markt- beobachtungen zu innovativen Antriebsformen. Die Aufgabe und Verantwor- tung von Jerich International ist es, kontinuierliche Waren- flüsse zu gewährleisten. Damit die Wirtschaft wirtschaften kann. Damit Menschen mit allen Gütern versorgt werden, die sie benötigen – rund um die Uhr und um den Globus. Für seinen Beitrag zur Versor- gungssicherheit Österreichs in Pandemie-Zeiten wurde Herbert Jerich kürzlich vom Innen- und vom Innovations- ministerium mit Dank und An- erkennung bedacht. Wertschöpfungsketten in der Pandemie aufrechtzuerhalten, ist ein Anspruch, den Jerich mit hoher Verlässlichkeit einlöst. Fotos KK Herbert Jerich: „Wir als Logistiker sind das Geschäftslokal für den E-Commerce.“ Jerich International: Verlässlicher Partner in bewegter Zeit e steir. Wirtschaft ein? 60 % 70 % Alles wird dauerhaft anders laufen 8 10 ahmen der ... StyriAnBusiness office durchgehend – 2019 waren immerhin 40 % nur teilweise oder gar nicht im Homeoffice. Und: In jedem Unternehmen gab es eine Digital­ offensive, um die Infrastrukturen für remote-Arbeit zu optimieren. Bei der Kurzarbeit ist es zu einer Polarisierung gekommen: 7 von 10 nutz - ten sie 2020 (2019 gab es noch einige Unternehmen, die nur zeitwei - se auf Kurzarbeit setzten). Bei den Prozessoptimierungen, um mehr Abstand zu schaffen, scheinen 2019 viele Erfordernisse „abgearbeitet“ worden zu sein, 2020 scheint mehr „nachjustiert“ worden zu sein. An - ders verhält es sich bei den Raumoptimierungen: 7 von 10 Unterneh - men haben sich dieser Task 2020 gewidmet (2019 hat die Hälfte nur teilweise bzw. keine Raumoptimierun - gen angegeben. Sehr erfreulich ist, dass der Perso- nalabbau 2020 nur mehr in 4 von 10 Unternehmen nötig war – 2019 waren es noch 7 von 10). Leicht ge - sunken ist der Anteil jener Unternehmen, in denen 2020 keine Änderungen der Teamstrukturen nötig waren. Der Notenschnitt für die wirtschaftspolitischen Maß- nahmen (für 2019: 2,5, für 2020: 3,5) und auch der für die gesundheitspolitischen Maßnahmen (für 2019 3,0; für 2020 4,5) bewegt sich deutlich nach oben – die Bewertungen fallen also kritischer aus. Was ist der Politik (auf Bundes-, Landes- u/o Kommunalebe- ne) im Pandemiemanagement besonders schlecht gelungen? „Schlechte Planbarkeit für Wirtschafts- treibende (auch in der kurzen Frist), unklare Kom- munikation und Richtlinien (z. B. Heterogenität der Maßnahmen auf Kommunalebene), COVID-19-Hil - fen teilweise überbürokratisiert und nach dem Gieß- kannenprinzip, oftmalige Strategieänderung in der COVID-19-Bekämpfung (fehlende Kontinuität in den Leitlinien)“ lautet die verbale Benotung für das Pan- demiemanagement eines CEOs – da wäre auf der Re - gierungsbank also durchaus noch nachzusitzen und nachzulernen. Nur die arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen wer- den im Schnitt nach wie vor mit Gut benotet (Abb. 4). „Im Rahmen des Pandemiemanagements ist die Re - gelung für die Kurzarbeit besonders gut gelungen“, lobt Max Oberhumer, CEO von Sappi, stellvertretend für weitere Top-100-CEOs die Qualität dieser arbeits - markpolitischen Unterstützungsmaßnahme – wobei in einigen Statements auch deutlich wird, dass die Fördermaßnahmen teilweise zu lange aufrecht er- halten worden und zu bürokratisch gewesen wären. „Unsere Gesellschaft ist so arrogant geworden zu glauben, dass wir alles und jedes bestimmen und be- einflussen können und 100 % sicher machen können – damit lähmen wir uns in allen Lebenslagen“, gibt Harald Holzgruber CEO der Inteco Holding der Poli- tik warnend mit auf den Weg.

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