top of styria 2022

top of styria 2022 31 Charts: Conclusio (n=66) (n=66) Abb. 2: Bitte schätzen Sie auf einer Skala von 0 bis 100 ein ... Wie schätzen Sie die wirtschaftliche Entwicklung in der Steiermark in den nächsten 12 Monaten ein? Wie schätzen Sie die wirtschaftliche Entwicklung in Ihrer Branche in den nächsten 12 Monaten ein? extrem schwierig exzellent Wird Ihr Unternehmen (zumindest in einzelnen Bereichen) mittelfristig die Art der Energieversorgung ändern? (z. B. Gasausstieg) unmöglich/unerwünscht absolut sicher Welche Bedeutung hatte Risikomanagement in den letzten 6 Monaten in Ihrem Unternehmen? keine Priorität absolute Priorität Abb. 3: Bitte benoten Sie ... Bitte benoten Sie die wirtschaftspolitische Performance der letzten 6 Monate Welche Note geben Sie der Gesundheitspolitik der letzten 6 Monate? Welche Note geben Sie der Arbeitsmarktpolitik für die letzten 6 Monate? nicht genügend befriedigend genügend gut sehr gut KLARTEXT Punkten recht hoch – und damit aber positiv – einschätzt. Die pandemieeindämmenden Maßnahmen belasten zwar mit 46 von 100 möglichen Punkten, der Wegfall pandemieeindämmender Maßnahmen ist von überschaubarer Relevanz, was die Belastung der Arbeits- und Produktionsprozesse anlangt. Risikomanagement ist angesagt Angesichts dieses Belastungsprofils ist sehr gut nachvollziehbar, dass die Bedeutung von Risikomanagement in den Unternehmen in den letzten 6 Monaten mit einem Prioritätsscore von 81 (bei maximal 100) sehr hoch ausgeprägt ist. Das wird auch durch den Befund untermauert, dass die Top 100CEOs die Entwicklung der steirischen Wirtschaft in den nächsten 12 Monaten mit 28 (von 100 möglichen) Punkten als ziemlich schwierig einschätzen. Die Entwicklung des eigenen Unternehmens wird sogar noch kritischer prognostiziert: 21 Punkte liegen schon in Reichweite des „extremschwierig“-Pols. Beide Aspekte sowie die hohe Belastung durch die Energiekrise werden durch die freien Antworten bekräftigt. Stärken und Schwächen der steirischen Wirtschaft Als Stärken werden „die Flexibilität“, „der Mix der unterschiedlichen Branchen“, auch die gute „KMU-Landschaft“, ein „guter Zusammenhalt in der Krisensituation“, „Forschung & Entwicklung“, das hohe „Know-how“, die gut „ausgebildeten Mitarbeiter:innen“ sowie die „Technologiestärke“ der steirischen Wirtschaft von den Respondent:innen hervorgehoben. Bei den Schwächen – das zeigen die freien Antworten auch sehr deutlich – wird der Problembereich Energie an erster Stelle genannt. Im Fokus dabei ist die starke „Abhängigkeit von Gas“, einige Statements monieren aber auch die „Stromabhängigkeit“. „Probleme bei der Rohstoffbeschaffung“ beschäftigen die Respondent:innen ebenso wie der „Mangel an Arbeitskräften“ sowie „mangelnde Attraktivität des Standorts für Arbeitskräfte“, die „hohe Abhängigkeit von Lieferketten“, eine „verbesserungsfähige Vernetzung mit der Bundesregierung“ sowie last but not least das „Sterben der Gasthäuser“. Politischer Notenschnitt: durchwachsen Traditionell vergeben die Top 100- CEOs im Rahmen des Top 100-Surveys auch Noten an die Politik – und die fallen heuer schlechter aus als in den Vorjahren: Zunächst einmal fällt auf, dass im heurigen Jahr gar kein „sehr gut“ am Notenspiegel zu finden ist – weder an dem der Wirtschafts-, noch an dem der Gesundheits- 81 83 28 21 „Die Top 100-CEOs schätzen die Entwicklung der steirischen Wirtschaft in den nächsten 12 Monaten mit 28 (von 100 möglichen) Punkten als ziemlich schwierig ein. Die Entwicklung des eigenen Unternehmens wird sogar noch kritischer bewertet.“

RkJQdWJsaXNoZXIy NDYwNjU=