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styria
2013
zum schluss
Innovationsfreudigkeit und Gründungs-
intensität zeichnen die steirischen
Betriebe aus.
Foto: Wolf
D
ie Sturmböen der
Krise von 2009
haben sich ge-
legt, die See hat
sich wieder beruhigt. Die stei-
rischen Eckdaten der wirt-
schaftlichen
Großwetterla-
ge wirken durchaus heiter:
Die KMU-Konjunktur zeigt
sich stabil und die Zuversicht
ist zu den steirischen Unter-
nehmerinnen und Unterneh-
mern zurückgekehrt. Nur 11
Prozent bezeichnen laut Kon-
junkturbarometer im Juli
2013 ihre Lage als „schlecht“.
Mit einer Rekordbeschäfti-
gung von 356.460 ist das All-
zeit-Hoch des Vorjahres um 2,4 Prozent bzw. um 8.234 zusätzli-
che Beschäftigte übertroffen worden. 70 Prozent aller Arbeits-
plätze in der Steiermark werden von unseren Unternehmerin-
nen und Unternehmen geschaffen – um die 27.000 Arbeitgeber-
betriebe gibt es derzeit in der Steiermark. Innovationsfreudig-
keit und Gründungsintensität zeichnen die steirischen Betrie-
be aus. Während der Österreichschnitt bei den Neugründungen
seit Jahren konstant bleibt, werden in der Steiermark immer
mehr neue Unternehmen gegründet. Im Jahr 2012 waren 8,3
Prozent der Kammermitglieder Neugründungen. Der unter-
nehmerische Geist, der auch die vorliegende Publikation prägt,
sorgt für frische Ideen und innovative Lösungen „made in Sty-
ria“. Die Synergien aus der engen Zusammenarbeit mit den fünf
steirischen Universitäten sowie den zwei Fachhochschulen und
den zahlreichen außeruniversitären Forschungseinrichtungen
schaffen in der Steiermark einen fruchtbaren Nährboden für
Innovationen. Bei uns entstehen die Technologien der Zukunft
– und darauf dürfen wir durchaus stolz sein.
Unternehmergeist bedeutet auch, sich neuen Herausforderun-
gen zu stellen und nach Lösungen zu suchen. Moderne Trends
wie Urbanisierung, Alterung und Migration verlangen gerade
von der Wirtschaft, neue Wege zu gehen. Der demografische
Wirtschaftlich kann sich die Steiermark sehen lassen.
Innovationsgeist und unternehmerischer Spirit prägen
unser Land. Um die Qualität des Standorts langfristig zu
sichern, müssen wir uns weiter auf neue Herausforde-
rungen einlassen.
einem Exportzuwachs von
15,9 Prozent an erster Stel-
le im Bundesländerranking.
Dass die Steiermark beson-
ders unternehmensfit ist, hat
auch der Europäische Aus-
schuss der Regionen erkannt.
Den Titel „Europäische Un-
ternehmerregion 2013“ dür-
fen wir seit Februar 2012 tra-
gen. Gemeinsam mit den Re-
gionen Nord-Pas-de-Calais
(Frankreich) und Süddäne-
mark (Region Odense/Vej-
le) ist unser Land in Brüs-
sel als besonders innovative,
ökologische und unterneh-
merfreundliche Region aus-
gezeichnet worden. Ein star-
ker Standort wirkt außerdem
wie ein Magnet auf gut aus-
gebildete Fachkräfte aus dem
Ausland – ein willkomme-
ner Brain Gain, der die Stei-
ermark zusätzlich internatio-
nal stark positioniert.
Mag. Thomas Spann ist
Direktor der Wirtschafts-
kammer Steiermark.
Wandel bewirkt, dass etwa
die Lehrlingszahlen konti-
nuierlich zurückgehen. Umso
größer ist die Verantwortung
der Lehrbetriebe, qualifizier-
ten Nachwuchs auszubilden
und so den Standort Steier-
mark nachhaltig zu sichern.
Jedes einzelne Unternehmen
mehr bedeutet die Chance auf
mehr Know-how, das in die
nächste Generation weiterge-
geben wird. Über 18.000 jun-
ge Menschen absolvieren der-
zeit in über 4.800 Lehrbetrie-
ben in der Steiermark ihre
Ausbildung. Um unser dua-
les System beneiden uns viele
andere Länder, denn eine ab-
geschlossene Lehrausbildung
bedeutet quasi eine „Garan-
tie“ auf einen Arbeitsplatz.
Die Steiermark punktet auch
durch
ihre
internationa-
le Strahlkraft. Der steiri-
sche Warenexport stellt mit
17,8 Milliarden Euro einen
beachtlichen Teil der Wirt-
schaftsleistung und liegt mit
Erfolgsfaktor Standort
Thomas Spann
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