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styria
2013
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Partners“ stehen für die Verarbeitung
hochwertiger Obst- und Gemüsespezi-
alitäten, aber auch Müsliriegel. Weit-
hin bekannt geworden ist das Unterneh-
men mit seinem „Steirerkren“, den es wie
frisch gerieben im Glas vertreibt. Zu kau-
fen gibt es die Produkte in den großen
Handelsketten. Die Premium-Linie der
Sauergemüse-Marke „Pepperland“ gibt
es in Österreich bei Zielpunkt, Merkur
und Lidl. Und Herbert Hörrlein ist mitt-
lerweile auch wieder nach Deutschland
zurückgekehrt, zumindest mit seinen
Produkten. Dort steht der Kren im Glas
unter dem Namen „Lieblingskren“ in den
Regalen. Und weil das Geschäft damit
(auch in Osteuropa) so gut geht, inves-
tiert man in eine neue Produktionsanla-
ge in der Oststeiermark, die 2015/2016 in
Betrieb gehen wird.
Josef Gasser führt gemeinsam mit den
anderen Familienmitgliedern das Un-
ternehmen Lieb Bau Weiz. Das Stamm-
geschäft ist das Hoch- und Tiefbauunter-
nehmen, das im Lauf der Jahre um zu-
sätzliche Bereiche erweitert wurde. Das
zweite starke Bein sind die fünf Lieb
Baumärkte und Einkaufszentren in Weiz
und Gleisdorf.
Innovation:
1. Andreas Hierzer, XAL
2. Thomas Kienzl,
Kommerz Software Kienzl
3. Gerald Rössler,
HMI Master
Licht ist das Geschäft von Andreas Hier-
zer. Was 1989 als kleine Produktion be-
gann, ist zur internationalen Marke für
Lichtdesign und Lichttechnik gewor-
den. Die internationale Ausrichtung be-
gann Anfang dieses Jahrtausends. Mitt-
lerweile ist XAL in 80 Ländern weltweit
präsent, verfügt über 40 eigene Standor-
te auf allen Kontinenten. Bis 2011 wuchs
man rein organisch, dann wurde ein
großer Leuchtenhersteller in Belgien
übernommen. XAL steht für Design und
Innovation, die wichtigsten Partner sind
Architekten und Licht-Designer. Im Gra-
zer Headquarter (selbst ein Beispiel für
eindrucksvolle Architektur) entwickeln
rund 70 Designer und Konstrukteure
neue Produkte, etwa 25.000 hat das Un-
ternehmen bereits im Sortiment.
1995 gründete der Architekt Thomas
Kienzl Kommerz Software. Wobei der
Name ein wenig in der Irre führt. Tat-
sächlich geht es um Design, Kreativität
und technische Innovation. „Mixed Rea-
lity Interface“ (MRI) ist das Vorzeigepro-
dukt des Unternehmens. Das intuitive
Echtzeit-3-D-System macht interaktive
Design-Vermittlung möglich. Es kommt
in Museen oder in bedeutenden Unter-
nehmen wie Daimler zum Einsatz. Ne-
ben MRI sind es Design und Visualisie-
rung, die das Unternehmen ausmachen.
„Wir zielen darauf ab, Marktstandards
durch Innovation zu setzen“, lautet die
Devise. Der Lohn sind auch Design-Prei-
se, wie der renommierte reddot Design
Award, den Kommerz-Entwicklungen
bereits zweimal gewinnen konnten.
Vier Gesellschafter bilden das 2012 ge-
gründete IT-Start-up „HMI Master“. Ge-
rald Rössler, Entwickler Manfred Loben-
wein, Heimo Kos und Heiko Amreich ste-
hen für eine meisterhaft integrierte Ge-
bäudesteuerung, einen Alleskönner, der
nicht nur in kleinen Wohnhäusern, son-
dern auch in Großgebäuden zum Einsatz
kommt. So wird seit Kurzem ein Fünf­
stern-Marriott-Hotel in der Hauptstadt
Aserbeidschans, Baku, mit der Techno-
logie aus Bärnbach gesteuert.
Text: Martin Novak,
Robert Ernst-Kaiser
Fotos: Conclusio, Jokesch, beigestellt, Jungwirth
Innovation
1. Andreas Hierzer
2. Thomas Kienzl
3. Gerald Rössler
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