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styria 27
2016
„Der Cluster sieht sich als Brückenbauer
zwischen Forschung und Anwendung.“
Foto: Das Kunzfoto
noch während der Operati-
on hergestellt werden kön-
nen. Damit wird den Patien-
ten eine zweite Operation er-
spart, die Genesungszeit ver-
kürzt sich wesentlich und so-
mit lassen sich auch die Be-
handlungskosten
entschei-
dend reduzieren.
Auch durch den zu erwarten-
den demografischen Wandel
wird sich eine Menge neuer
Chancen für innovative Pro-
dukte und Dienstleistungen
eröffnen. Fitnessuhren von
heute könnten schon morgen
zum Monitoring älterer oder
chronisch kranker Personen
verwendet werden, um ihnen
mehr Sicherheit, ein längeres
Wohnen in gewohnter Umge-
bung sowie eine bessere Be-
treuung zu ermöglichen. Ge-
rade die auf Sensorik speziali-
sierte Mikroelektronikindus-
trie in der Region ist – kom-
biniert mit dem vorhandenen
Know-how im Bereich Bio-
markerforschung, IT undData
Analytics – prädestiniert, in
diesem Anwendungsbereich
innovative Produkte auf den
Markt zu bringen.
Um besser abgestimmte Ant-
worten auf die Herausforde-
rungen, aber auch Chancen
einer „alternden Gesellschaft“
zu erhalten, hat der Human-
technologie-Cluster begonnen,
die Steiermark als europäische
Referenzregion für „Active &
Healthy Living and Ageing
(AHA)“ zu entwickeln und
nahm dafür von der Europäi-
schen Kommission auch schon
eine Auszeichnung in Emp-
fang. So sieht sich der Clus-
ter weiter als Brückenbauer
zwischen medizinisch-techni
scher Forschung und wirt-
schaftlicher Anwendung und
will in diesem Sinn die vor-
handenen Stärken gezielt wei-
terentwickeln, um die interna-
tionale Wettbewerbsfähigkeit
der steirischen Unternehmen
zu stärken und damit neue Ar-
beitsplätze zu schaffen.
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Anton
war schon immer ein Tüftler, bereits als Kind hat er am liebsten Dinge erfunden. Noch
heute geht die Welt des neugierigen Zerspanungstechnikers weit über das Feilen, Sägen, Fräsen
und Polieren hinaus. Bei seinem Arbeitgeber, einem Sondermaschinenhersteller, kann Anton sein
ganzes Geschick und seine ganze Leidenschaft für Technik einbringen. Und mit seinen Hightech-
Metall- und Kunststoffbauteilen Leben retten. Seine Arbeit wird beispielsweise in einem speziellen
3D-Drucker eingesetzt, der passgenaue medizinische Implantate individuell produziert. Ziemlich
smart, wie Anton findet, der schon die nächste Idee im Kopf hat.
Zukunft erfinden in der steirischen Industrie.
Leben retten dank
der richtigen Verbindung




