STYRIAN
BUSINESS
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styria 7
2016
Alle fünf Jahre verdoppelt sich
das medizinische Wissen und
ebenso schnell wandelt sich die
heimische Gesundheitsversor-
gung, deutlich sichtbar an den
Visionen für ein runderneuertes
Gesundheitssystem 2035: Mit
dem Konzept der
„Konzent-
rierten Leitspitäler“
erhalten
die steirischen Spitäler soeben
eine neue Perspektive.
Parallel dazu soll die steirische
Bevölkerung durch zeitgemäße
und kundenorientierte Kommu-
nikation einen neuen Blickwin-
kel auf „ihre“ Spitäler gewinnen.
Meine – deine – unsere KAGes
Unternehmen der Privatwirt-
schaft arbeiten bereits seit Jahr-
zehnten aktiv an ihren Marken.
Nun ziehen öffentliche Einrich-
tungen wie Bildungsinstitutio-
nen oder Spitäler nach – allen
voran die KAGes, die mit Franz
Hirschmugl einen der renom-
miertesten Markenbildner Ös-
terreichs für diesen Prozess zu
Rate gezogen hat. „Es geht
jetzt nicht mehr darum, dass
die Menschen ohnehin zu uns
kommen müssen, sondern dar-
um, dass sie im 21. Jahrhundert
wissen, dass dieses Unterneh-
men ihnen gehört und dass
sie auch an unseren Auftritt
den entsprechenden Anspruch
stellen“, betont das KAGes-
Vorstandsduo Karlheinz Tsche-
liessnigg und Ernst Fartek.
Im Vordergrund der Wahrneh-
mung der KAGes sollen künftig
anstelle der Gebäude die kon-
kreten Mitarbeiter stehen, jene
17.500 Expertinnen und Exper-
ten, die das steirische Gesund-
heitsnetzwerk KAGes bilden
und die den behandlungsbe-
dürftigen Menschen als direk-
te Ansprechpartnerinnen und
-partner im wahrsten Sinne des
Wortes nahe sind. Die Kernbot-
schaft, die von einer völlig neu
strukturierten steirischen Spi-
talslandschaft ausgehen wird,
lautet: „Wir behandeln die
Menschen dort, wo wir es am
besten können.“ Dafür lohnt
es sich auch, eventuell einige
Kilometer weiter zu fahren.
Der Mensch im Fokus
Hochspezialisiert, evidenzbasiert
und outcome-orientiert werden
die KAGes-Häuser der Zukunft
arbeiten und damit einen eben-
so effizienten wie effektiven Ein-
satz der Finanzmittel garantieren.
Im Fokus bleibt jedoch stets der
Mensch, der Hilfe sucht. Denn
„Hightech“-Medizin erfordert
gleichzeitig „Hightouch“-Ver-
sorgung, die sich an den kon-
kreten Bedürfnissen der Men
schen orientiert. Dafür steht
die KAGes weiterhin. Was
sich ändern könnte, ist, dass
alle Häuser der KAGes unter
einem neuen Dach ein Netz-
werk bilden: Die neue Marke
„LKH Steiermark“ greift die in
der Bevölkerung bereits stabil
verankerte Abkürzung „LKH“
auf und erweitert sie um den
Aspekt des regionalen Netz-
werkes: „Der Name ‚LKH Stei-
ermark’ würdigt sowohl die
Leistungen der Mitarbeiterin-
nen und Mitarbeiter, die die
Marke LKH zu enorm hohem
Ansehen geführt haben, wie er
auch den Netzwerkgedanken
zum Ausdruck bringt, der zeigt,
dass wir aus Sicht der Patientin
bzw. des Patienten denken und
nicht aus Sicht einer einzelnen
Abteilung oder eines Hauses.
Und dass wir den Menschen
eben dort helfen, wo wir es
am besten können“, erklären
Tscheliessnigg und Fartek.
Viele Häuser, ein neues Dach:
Die KAGes auf dem Weg in die Zukunft
Als Leading Player im steirischen Gesundheitswesen positioniert sich die KAGes neu: Nicht nur die äußeren Spitalsstrukturen sind
dabei sich zu ändern, sondern auch das Selbstverständnis und die Kommunikation. „Wir helfen, wo wir es am besten können“,
lautet die Kernbotschaft.
Der Name ‚LKH Steiermark’ würdigt sowohl die Leistungen der Mitarbeiter, die die
Marke LKH zu enorm hohem Ansehen geführt haben, wie er auch den Netzwerkge-
danken zum Ausdruck bringt, der zeigt, dass wir aus Sicht des Patienten denken und
nicht aus Sicht einer einzelnen Abteilung oder eines Hauses. Und dass wir den Men-
schen eben dort helfen, wo wir es am besten können.




