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2013
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Foto: beigestellt
W
ie ist der An-
spruch vieler
Manager und
Unternehmer,
immer verfügbar zu sein, ent-
standen? Die Aufgaben eines
Führungsverantwortlichen
haben sich entscheidend ver-
ändert. Ging es „früher“ vor-
wiegend um ökonomisch-
kommerzielle Zielrichtungen,
gehört heute zu den Aufga-
ben eines Managers, das sozi-
ale Umfeld, das Arbeitsklima,
die gesetzlichen Richtlinien
verstärkt zu beachten und die
bürokratischen Hürden zu
bewältigen. Welche Auswir-
kungen auf die persönliche
finde ich nicht als Schwä-
che, sondern zeigt Stärke. Da-
für ist es notwendig, dass das
Unternehmen gut struktu-
riert ist, und Werte wie Ver-
trauen und Handschlagqua-
lität sowie die Kompetenz der
Mitarbeiter gegeben sind. Ich
möchte jedoch auch anmer-
ken: „Gebraucht zu werden“
ist in gewissem Maß auch An-
erkennung und Ausdruck der
gegenseitigen Wertschätzung.
Wie sind die Auswirkungen
in einem Unternehmen, wenn
der Verantwortliche nicht
immer da ist? Gibt es Irri-
tationen? Entsteht dadurch
Situation und die Arbeitsqua-
lität hat es, wenn man sich
diesem Anspruch unterwirft?
Man unterwirft sich diesen
Ansprüchen nicht, man wird
„unterworfen“ – und plötzlich
ist man im „Hamsterrad“. Die
Arbeitsvielfalt hat sich verän-
dert und die persönliche Situ-
ation ist beunruhigend.
Wie kann man sich dem ent-
ziehen? Nicht gebraucht zu
werden, wird ja oft als Schwä-
che erlebt, und es gibt ja auch
den Anspruch der Mitarbei-
ter und der Stake Holder. In
meiner Abwesenheit „nicht
gebraucht“ zu werden, emp-
Peter Sodamin
Wie Manager sich aus der Geiselhaft moderner Kommunikationsmittel befreien.
Das Diktat der Verfügbarkeit
Verantwortung Tragen