Verantwortung Tragen
ter und des Betriebsrates! Da-
bei muss jedes Unternehmen
aber höchste Qualität, mo-
dernste Technologie sowie
Produktivität anstreben, um
wettbewerbsfähig zu bleiben.
Man spricht heute viel über
die Corporate Social Respon-
sibility einer Firma – CSR –,
die eine Art Ethik-Kodex zum
anständigen Handeln dar-
stellt. Die Grundlage „anstän-
dig zu wirtschaften“ aber ist
die persönliche ethische und
moralische Handlungsweise,
also die Personal Social Re-
sponsibility – PSR, und die
kann durchaus christlich be-
gründet und ausgeprägt sein.
(1) Hans Küng (kath. Theo-
loge und Professor emeritus,
Tübingen) „Anständig wirt-
schaften“, über Moral und
Ethik in der Wirtschaft.
(2) Weltethos , H. Küng
(3) Sozialwort des Ökumeni-
schen Rates der Kirchen in
Österreich
Dr. Bernhard Rebernik
ist Präsident der Katholi-
schen Aktion Steiermark
und war bis 2007 im Vor-
stand der Andritz AG.
te und konstruktive Kritik,
Anerkennung zollen!
•
Jeder hat Stärken. Das
Team entsprechend zusam-
menstellen
•
Das Team an der Erarbei-
tung von Zielen und Strate-
gien einbinden
•
Einmal auch einen Auf-
trag mit geringem Gewinn
akzeptieren, um Mitarbei-
ter in schlechteren Zeiten
zu halten, keine Finanzop-
timierung auf Kosten der
Menschen
•
Alle Firmenangehörigen am
Erfolg finanziell beteiligen
•
Sonntag möglichst ohne
Arbeit
•
Weiterbildung, Gesundheits-
vorsorge und Aktivitäten ge-
gen Burn Out
Wirtschaften muss also im
Dienste der Menschheit ge-
schehen.
Nicht der eigene Vorteil ist
das Maß, sondern das Wohl
des Menschen in der Gesell-
schaft. Ein fairer Ausgleich –
auch global – zwischen Arm
und Reich ist erforderlich.
Verzicht ist für dieses Ziel
durchaus zumutbar, ein Ver-
zicht der Shareholder, des
Managements, der Mitarbei-
In unserem konkreten täglichen Wirtschafts-
leben ist jedenfalls persönliches, moralisches
und ethisches Handeln gefordert.